Plakatausstellung Brot für die Welt

BfdW
Bildrechte: Aktion Brot für die Welt

Plakatausstellung im Evangelischen Gemeindehaus Neutraubling
17. November bis 1. Dezember 2019,
Mo-Fr. jeweils vormittags und an den Sonntagen nach dem Gottesdienst

Im Advent 1959 rufen die evangelischen Landes- und Freikirchen erstmals unter dem Motto „Brot für die Welt“ zu Spenden für notleidende Menschen in armen Ländern auf.    
Viele Gemeinden, Spenderinnen und Spender aus Ost- und Westdeutschland folgen dem Aufruf. Sie wollen einen Beitrag gegen Armut in der Welt leisten. Im Wirtschaftswunder-Deutschland haben viele Christinnen und Christen den Wunsch, etwas zurückzugeben.           

Sie wissen, dass der schnelle Aufschwung und unverhoffte Wohlstand nur dank der Hilfe aus dem Ausland möglich wurde. Das Wirtschaftsförderungsprogramm des Marshall-Plans, die vielen Care-Pakete und die Wiederaufbau- und Flüchtlingshilfe des Ökumenischen Rates der Kirchen und des Lutherischen Weltbundes haben daran entscheidenden Anteil gehabt.
Es ist die Zeit der Dekolonisation. Erstmals nimmt Europa das Ausmaß der Armut in Indien, auf dem afrikanischen Kontinent und in anderen ehemaligen Kolonien zur Kenntnis.               

Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung ist in den 1950er Jahren unzureichend ernährt, 20 Prozent leben am Rande des Verhungerns.
Brot für die Welt war zunächst als einmalige Aktion gedacht, als Dank für die Hilfe, die die Menschen in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg erhalten hatten.
Doch es gehen so viele Spenden ‒ 19 Millionen Mark ‒ ein, dass die Aktion weitergeführt wird.

Seit 60 Jahren gibt es nun „Brot für die Welt“, jedes Jahr gibt es ein Motto, das – meist sehr kreativ und plakativ - auf Plakaten und Prospekten anschaulich gestaltet wird.

Diese Plakate aus 60 Jahren nehmen den Betrachter mit auf eine Zeitreise.
Herzliche Einladung, sich die BfdW-Plakate in einer kleinen Ausstellung anzuschauen und auf eine entwicklungspolitische Zeitreise zu gehen.